Ich danke,
- für den Schmerz, für die Empfindungen des Schmerzes, die auftretenden Gefühle,
- den Körper,
- für die aufsteigenden Gedanken … danken für alles, was innerlich aufsteigt, mantramäßig und assoziativ, d.h. wiederholen, was “in die Gedanken und Gefühle fliegt”,
- das Lösen und für Harmonie.
Begründungen liessen sich viele anführen. Ich zitiere exemplarisch aus Kurt Tepperwein “Was dir deine Krankheit sagen will”: “Jeder Schmerz ist eine nicht mehr zu ignorieren
de Mahnung des Körpers, eine Botschaft zu beachten. Daher sollte man den Schmerz hinterfragen und sich von ihm “trans-formieren” lassen, über den jetzigen Zustand hinaustragen lassen … Der Schmerz ist also ein Geschenk des Lebens …
Jeder Schmerz macht auf eine Stauung, eine Blockade im Fluß der Lebenskraft aufmerksam und fordert dazu auf, diese zu beseitigen, damit das Leben wieder ungehindert fließen kann. Mitunter kann er auch infolge einer nicht geäußerten Aggression gegen einen anderen Menschen oder gegen eine bestehende Lebenssituation auftreten …
Der Schmerz zeigt mir schmerzhaft, dass ich gegen etwas opponiere, etwas negativ beurteile … Sobald man ihm seine volle Aufmerksamkeit schenkt, ganz in ihn hineingeht, ihn empfindet und willkommen heißt, hat er seine Aufgabe erfüllt und kann wieder verschwinden. Indem man ja sagt zum Schmerz, hat man die geistige Fehlhaltung der Ablehnung beendet … Sobald ich ja sage zum Leben, brauche ich keinen Schmerz als Botschafter, kann auch keiner entstehen, weil sich nirgendwo Energie staut … So ist der Schmerz neben Erkenntnis und Leid der dritte Weg zu mehr Selbstbejahung und Offenheit.”
Tägliches kontinuierliches Danken über mehrere Wochen bewirkt ein Annehmen und eine größere Öffnung gegenüber dem Leben, denn “alles ist Leben”, was nicht heißt, mit allem zufrieden zu sein und keinen Standpunkt mehr zu haben. Im Gegenteil! Ein Standpunkt kann durch die fließendere Energie deutlich effektiver wirken!
Ich danke für … Dame TOD
Dankbar auch für den Tod?
Der Tod befreit die Seele, erlöst den Körper von seiner Hochleistungsarbeit, schließt eine Erfahrung ab.
Ich habe bereits vor meiner Geburt über meinen Tod entschieden und ich bin dankbar und freue mich, mich jederzeit neu entscheiden zu können …